Waldbegehnung mit Experten zu Durchforstung, Stilllegungsflächen und Klimaanpassung

v.l.n.r.: Sebastian Gratzfeld, August Hollmann und Martina von Berg bei der Waldbegehung des Forstausschusses im Koblenzer Stadtwald. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung sowie des Forstamtes informierte sich die CDU-Fraktion vor Ort über aktuelle Herausforderungen und die zukünftige Entwicklung des Waldes.

Koblenz. Der Koblenzer Stadtwald steht vor großen Herausforderungen. Trockenheit, Hitzeperioden und die Folgen des Klimawandels verändern den Wald sichtbar und machen neue Strategien in der Bewirtschaftung notwendig. Um sich ein eigenes Bild von den aktuellen Entwicklungen zu machen, nahm die CDU-Fraktion gemeinsam mit Mitgliedern des Forstausschusses an einer Waldbegehung mit der Stadtverwaltung und Fachleuten des Forstamtes teil.

Treffpunkt war die Panzerstraße auf der Horchheimer Höhe. Von dort aus ging es mit Fahrzeugen des Forstes in verschiedene Bereiche des Stadtwaldes. Zunächst erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in eine Stilllegungsfläche, auf der natürliche Waldentwicklung ohne forstwirtschaftliche Eingriffe ermöglicht wird. Anschließend erläuterte Revierförster Maternus Dötsch eine bereits umgesetzte Durchforstungsmaßnahme sowie die Grundzüge der neuen waldbaulichen Strategie. 

Begleitet wurde der Termin unter anderem von Sebastian Schmitz, Leiter des Forstamtes Koblenz, Christoph Albert von der Zentralstelle der Forstverwaltung sowie den Revierförstern Miriam Rosenbach und Marc Brombach. Im Mittelpunkt standen Fragen zur klimaangepassten Bewirtschaftung des Waldes, zur Entwicklung stabiler Mischwälder und zum Umgang mit den sichtbaren Schäden der vergangenen Jahre.

„Es war wichtig, die Entwicklungen nicht nur theoretisch vorgestellt zu bekommen, sondern direkt vor Ort im Wald nachvollziehen zu können. Der Stadtwald ist für Koblenz von enormer Bedeutung – als Naherholungsraum, als Lebensraum und auch für den Klimaschutz“, erklären Sebastian Gratzfeld und August Hollmann für die CDU-Fraktion.

Martina von Berg ergänzt: „Die Revierförster und Mitarbeitenden des Forstes leisten eine herausragende Arbeit unter zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen. Der Koblenzer Stadtwald ist bei ihnen in sehr guten Händen.“

Zum Abschluss kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Hütte Widdau bei Kaffee und Kuchen zu weiteren Gesprächen zusammen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Nutzung, Schutz und nachhaltiger Entwicklung des Stadtwaldes für die kommenden Generationen ist.