CDU-Stadtratsfraktion initiiert Resolution und konkreten Antrag 

Der jüngste sexuelle Übergriff auf eine Schülerin einer Koblenzer Schule hat in großen Teilen der Bevölkerung und in der Politik für tiefe Betroffenheit gesorgt. Die CDU-Stadtratsfraktion nimmt diesen Vorfall zum Anlass, um in einem entsprechenden Antrag die Verwaltung aufzufordern, mit der neuen Landesregierung ohne Verzögerung darauf hinzuwirken, dass die Möglichkeit der Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen und Schulen in die Befugnis der Kommunen gestellt und die entsprechenden Landesgesetze angepasst werden. Darüber hinaus soll die Verwaltung die Sicherheitskonzepte der Koblenzer Schulen evaluieren und auf eine Vereinheitlichung derselben auf höchstmöglichen Standard hinwirken. „Der aktuelle Vorfall hat uns auf abscheuliche Art vorgeführt, dass wir zum Wohle unserer Kinder und aller Menschen in dieser Stadt alles unternehmen müssen, um die Sicherheit auf ein höchstmögliches Maß zu heben“, ist sich Tim Michels, Sprecher für Sicherheit und Ordnung, sicher. „Wir werden mit einer Resolution im Stadtrat dieser Brutalität und nicht entschuldbaren Vergehen als demokratische Kräfte in dieser Gesellschaft zeigen, dass es hier keinen Rabatt für diese Taten geben darf und wir in der Kommunalpolitik alles uns Mögliche tun werden, um so etwas in der Zukunft entgegenzuwirken“, ergänzt Fraktionsvorsitzender Stephan Otto.

Mit diesem ersten Schritt möchte die CDU-Stadtratsfraktion einen Prozess aktiv begleiten, der einer ständigen Weiterentwicklung unterliegt. „Es geht nicht um ein Ablenken von dieser grausamen Tat auf einen Konflikt zwischen einzelnen Bevölkerungsgruppen, sondern um ein höchstmögliches Maß an Sicherheit für unsere Kinder. Es geht darum, dass sich alle Menschen in unserer Stadt einfach sicher fühlen“, unterstützt Ratsmitglied Marlon Reinhardt das Vorgehen seiner Fraktion.